Qi Gong gegen Tinnitus-beschwerden

Immer mehr Menschen leiden unter den sogenannten Stresskrankheiten, worunter auch der Tinnitus zählt. Durch Qi Gong Übungen wurden bei vielen Patienten schon positive Resultate gegen den Tinnitus erzielt. Von Bedeutung ist es, gleich von Anfang an den Energietyp eines jeden Menschen festzustellen.

Wir unterscheiden in der TCM zwei Tinnitustypen:

  • den Yang-Typ: von energetischer Überladung geprägt,
  • den Yin-Typ: von energetischer Schwäche geprägt.

Typische Anzeichen für energetische Überladung sind u.a. plötzliches Einsetzen des Tones, Kommen und Gehen des Ohrgeräuschs, Verschlimmerung wenn der Patient die Ohren abdeckt, Kopfschmerzen usw.

Anzeichen für energetische Schwäche sind u.a. allmähliches Einsetzen des Geräusches, Ohrgeräusch bleibt meist konstant, Ohrgeräusch wird durch Auflegen der Hände auf die Ohren besser, Schmerzen in den Knien.

Das Qi Gong muss dann auf die einzelnen Personen abgestimmt werden, je nachdem ob Energie gesenkt oder gesteigert werden muss. Die Energie muss zu 70 % im unteren Körperbereich zentriert werden und nur 30 % im oberen Bereich, um so die Spannung aus dem Kopf zu bekommen.

Wissenschaftliche Untersuchen belegen, dass bei Tinnitus-Patienten häufig eine Nieren- und Leberschwäche vorliegt. Ziel ist es, auch diese Organe ganzheitlich zu stärken.

Ausserdem werden die Patienten in den Kursen ein paar Akupressurpunkte und –techniken kennenlernen, um eine Selbsbehandlung zur Linderung des Tinnitus vornehmen zu können.